Gesamtverkehrskonzept Linz – Aufruf zu konkreten Vorschlägen

Am Dienstag 17.4.2012 hat das Land OÖ eine Diskussiongrundlage über das Gesamtverkehrskonzept Linz vorgelegt. Diese beiden Papiere sind  hier   downloadbar.

Sollten Sie ganz konkrete Anregungen haben,  nehmen wir Sie gerne auf und werden diese in unsere Überlegungen einbauen.

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Eine Antwort auf Gesamtverkehrskonzept Linz – Aufruf zu konkreten Vorschlägen

  1. Hans Hörlsberger sagt:

    Generalverkehrskonzept „Großraum Linz“

    Definition “Großraum Linz“:
    Der Bereich rund um Linz und Urfahr mit einer Isochrone von ca. 30 Minuten.
    (siehe Höfler: „Verkehrserhebung 1992“ und „Verkehrskonzept für den Großraum Linz“)

    Definition „Stau“:
    Stau ist ein natürliches Ereignis, das den Autofahrer zum Umsteigen auf den ÖPNV anregen kann.

    Grundsatz:
    Bevor nicht das Bestehende optimal saniert ist, wird nichts Neues in Angriff genommen. *)
    Oberstes Ziel beim ÖPNV ist die Haltestellen-Nähe, die Fahrplan-Dichte, die Betriebs-Zeiten (MO-SO).
    Danach orientieren sich die Investitionen für Infrastruktur und Fahrzeuge. Geschwindigkeit ist von sehr untergeordneter Bedeutung. (Siehe Bericht HH aus Zürich)

    Linz ein Polyzentrum:
    • Verkehrsnetz mit mehreren Knoten. Für den ÖPNV z.B. die Linzer Bahnhöfe und Bahnhaltestellen.
    • Straßenbahn-Bypass zur Hauptbahnhof-Unterfahrung.
    • Stadt-Bus-System straffen (Busspuren), intensivieren (Fahrpläne) und mit der Schiene vernetzen.
    • Geschwindigkeit dämpfende Maßnahmen für den MIV im Stadtgebiet (30-km/h), Mischverkehrsflächen (Shared space, bzw. Begegnungszonen, etc.)
    • Prioritäten im Verkehr in Linz zum ÖPNV und Fußgängerverkehr verlagern.

    Korridore aus dem Umland nach Linz:
    • Bestehende Schienen-Korridore sanieren und intensivieren (Fahrpläne) **)
    • S-Bahn-Ausbau auf den bestehenden ÖBB Trassen wie in Salzburg, Graz, etc. **)
    • Tram-Train-Betrieb für bestehende Lokalbahnen (MKB, LILO) **)
    • Geschwindigkeit dämpfende Maßnahmen an den Korridoren, von außen nach innen intensivieren.
    • MIV-Mengen an den Stadteinfahrten auf verkraftbare Mengen dosieren (Dosierungs-Schleusen)
    • Frei halten von Korridoren für mögliche Schienenbahnen, als Ersatz von (vielleicht) künftig überlasteten Bus-Korridoren.

    *) Im Übrigen erachte ich als erwiesen, dass für eine Gallneukirchen-Pregarten-Bahn der Fahrgastnutzen zu gering ist um eine derart teure Investition zu rechtfertigen. (siehe Machbarkeitsstudie ZIS+P Prof.Sammer).
    Für Mühlkreisbahn gilt für mich, entweder die bestehende Trasse in voller Länge, in Normalspur (mit Stadtverkehrs-tauglichen Stadtbahnwagen) zu erhalten oder eine kurze Version in LinzLinien-Spur (mit Cityrunnern). Ich habe den Verdacht, dass letzteres angestrebt wird, aber man zu feig ist, das (hart aber ehrlich) zu sagen.

    **) Alleine für diese Maßnahmen wird man viel Geld und viel Zeit benötigen

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