Argumente der Politik für die unterirdische Strecke

Hier eine Auflistung der Argumente der Politik für eine unterirdische Führung der Straßenbahn

Verkehr bricht sonst zusammen!

Hier handelt es sich weitgehend um eine persönliche Einschätzung der Politik. In anderen Städten Europas werden ganze Hauptmagistralen mit täglich Tausenden Kfz aufgelassen. Hier in Linz in der Gruberstraße sollen die 2 Fahrspuren nur ein bisschen schmäler gemacht werden. Vier durchgängige Fahrspuren hat die Gruberstraße auch jetzt nicht.

Mit dieser Argumentation („Verkehr bricht zusammen“) hätte nie die einst stärkste Kfz-Achse in Linz (Landstraße) in eine Fußgängerzone verwandelt werden können.

Wer nicht daran glaubt, dass die viele leistungsfähigere Straßenbahn den Kfz Verkehr deutlich reduziert, darf keine Straßenbahn bauen.

 

Alle Bäume müssen gefällt werden!

Mit vernünftiger Planung können in der Gruberstraße zwischen den bestehenden Bäumen sowohl Straßenbahn als auch eine zweispurige Straße nebeneinander Platz finden. Dabei hat die Straßenbahn in der Gruberstraße einen deutlich größeren Abstand zu den Bäumen als z.B. in der Leonfeldnerstraße (Linien 1 und 2). Durch die Anlage von Rasengleisen bei der Straßenbahn sind die Bäume im Sommer einer geringeren Hitze ausgesetzt, erhalten also ein besseres Umfeld.

Unterirdisch ist die Straßenbahn schneller!

Durch die geplanten kurzen Haltestellenabstände (im Mittel unter 400 m) kann die unterirdische Straßenbahn gar keinen Zeitvorteil erreichen. Der Zugang zu den unterirdischen Haltestellen erzeugt einen zusätzlichen Zeitaufwand, außerdem ist die Schleife über das Krankenhausviertel um rd. 300m länger als über die Gruberstraße, was auch einen Zeitnachteil von rd. 45 sec erzeugt.

Nur so können alle wichtigen Bereiche/Einrichtungen aufgefädelt werden!

Eine Trassierung, die alle notwendigen und wichtigen Einrichtungen und Gebiete aufschließen kann, wird es nie geben. Hier geht es um eine Abwägung. Von den Fahrgastzahlen ist der Schwenk der unterirdischen Straßenbahn über den Bereich Parkbad/Eishalle nicht gerechtfertigt. D.h. wenn unbedingt das Krankenhausviertel direkt an gefahren werden soll, dann eben ohne den Schwenk über die Gruberstraße (z.B. Führung über Holzstraße oder bestehende Schienen östlich davon).

In der Gruberstraße und dem westlich angrenzenden Stadtgebiet gibt es jedenfalls auch Tausende Bewohner (und auch sonstige Einrichtungen), die bei unterirdischer Führung weiter östlich nicht im gleichen Maß aufgeschlossen sind.

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